Der Beweis für die Gültigkeit der absoluten Zeit von…Albert Einstein.

von Maciej Zasada

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“Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen.”
A. Einstein


These:
Die oben aufgeführte Definition der Gleichzeitigkeit von A. Einstein definiert nicht den relativistischen Begriff der Gleichzeitigkeit. Sie ist eine sinnvolle und durchaus gültige Definition der absoluten
Gleichzeitigkeit…


Beweis:
Stellen wir uns nun vor, wir bezeichneten mit AB, statt den Enden eines relativ zu K ruhenden Stabes, die Enden der Strecke zwischen Erde und einem andromedanischen Planeten, und mit M den Mittelpunkt dieser Strecke. Es treffe auf die modifizierte Situation folgendes zu: werde aus M ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt, dann sei die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig, vorausgesetzt der Wert der Lichtgeschwindigkeit konstant sei.

Diese modifizierte Definition der Gleichzeitigkeit verbürgt geradezu, dass nicht nur zwischen zwei Enden eines Stabes, unter bestimmten Voraussetzungen, eine Gleichzeitigkeit notwendigerweise zu ermitteln wäre, sondern dass zwischen zwei beliebig weit voneinander entfernten Punkten des Universums, vorausgesetzt, dass o.g. geometrische Bedingungen erfüllt sind, eine solche Gleichzeitigkeitsrelation bestehen muss.

A und B können die Gleichzeitigkeit beliebiger Ereignisse im gesamten Universum markieren – sie sind in der Tat Grundpfeiler der Geltung einer absoluten Gleichzeitigkeit und somit einer absoluten Zeit.

Dies ist eine logische Konsequenz der Einsteinschen Definition der Gleichzeitigkeit.

Wir (Einstein inbegriffen) haben das Bild des Stabes vor Augen, genau wie der M.K., der den Zeigefinger anschaut, während man ihm den Mond zu zeigen versucht.
Die Punkte A und B können freilich die Enden einer beliebigen Strecke markieren, ob es Stab, Zug, Rakete oder eine willkürlich gewählte kosmische Entfernung sei.
So kam es also, das Albert Einstein mit seiner eigenen Definition, die Existenz einer absoluten Gleichzeitigkeit bewies (einer Gleichzeitigkeit, die, wenn man sie wie ich definiert (s.u.), innerhalb des gesamten Universums gilt und die Existenz einer absoluten Zeit geradezu determiniert).
Der Existenz der absoluten Gleichzeitigkeit und der absoluten Ordnung der Zeit wird in der Relativitätstheorie strikt widersprochen. Etwas voreilig wohl…

Die “Relativisten” sind wohl genauso „dumm“ wie die “Antirelativisten”.

Anhang:
Definition der absoluten Gleichzeitigkeit von M. Zasada (Fig. III):
Ereignisse geschehen gleichzeitig, wenn sie innerhalb einer und derselben Gegenwart an verschiedenen Orten stattfinden.

Definition der universellen Gleichzeitigkeit von M. Zasada (Fig.I, II, III):
Ereignisse geschehen gleichzeitig, wenn sie innerhalb einer und derselben Gegenwart geschehen.

Definition der relativen Gleichzeitigkeit von mz(allgemeingültig, d.h. gültig bezüglich ruhender und bewegter Systeme):
Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A,B,C ist dann relativ, wenn sich diese Gleichzeitigkeit entweder auf die Gegenwart eines Referenzsystems bezieht, und/oder* aus der Gegenwart dieses Referenzsystems konstatiert wird.

Universalgültige Definition der Gegenwart von mz:
Ein Ereignis geschieht innerhalb der Gegenwart, wenn es innerhalb seines exklusiven raumzeitlichen Standortes mit keinem anderen Ereignis identisch ist.