PHYSIK DER ZEIT: QUANTENRADIERER. QUANTENRADIERER-KASKADE ALS BEWEIS FÜR DIE EXISTENZ DER DETERMINISTISCHEN ORDNUNG DER ZEIT

von Maciej Zasada

PHYSIK DER ZEIT: QUANTENRADIERER.

Um es kurz zu machen: jedes Experiment der Quantenphysik hat mit der Zeit – mit der Gegenwart und mit dem Aspekt der Zukunft der deterministischen Zeitordnung zu tun.
Die Quantenradierer-Experimente beweisen, dass die durch eine Messung gewonnene Primärinformation, durch die Vernichtung der Messergebnisse, welche innerhalb desselben Experiments und mittels weiterer Messungsereignisse erfolgt, vollständig gelöscht werden kann derart, dass die Informationsvernichtung die eigene Vergangenheit der Betroffenen Systeme betrifft (die betroffenen Quantensysteme verhalten sich nach der endgültigen Messung so, als ob nur diese stattgefunden hätte – die Vergangenheit der ersten Messung scheint durch die endgültige Messung im Nachhinein gelöscht zu werden – ein einmaliger und ein scheinbar unerklärlicher Prozess in der Natur, der als „Quantum-Enigma“ bezeichnet wird).

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Fig. 1 Klassischer Doppelspaltexperiment klassisch interpretiert: jedes einzelne Photon „geht im Wellenzustand durch beide Spalte hindurch“, wodurch das Wellen-Interferenzmuster auf dem Bildschirm entsteht.

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Fig. 2 Quantenradierer-Effekt: Die Beobachtung, welche hinter dem Doppelspalt stattfindet, beeinflusst die Experimentanordnung nachträglich (nachdem die Photone ihre Wellennatur am Doppelspalt entfalten). Ab dem Augenblick, ab dem sie beobachtet werden, verhalten sich die Photone nicht mehr wie Welle, sondern wie Teilchen – und zwar rückwirkend, auch in ihrer eigenen Vergangenheit.

Klassisch gibt es für dieses Phänomen keine Erklärung, denn es beeinflusst nicht nur die beteiligten Quantensysteme, aber auch die klassische Vorstellung von der Kausalität des Geschehens.
Wie sehen wir das Problem im Kontext der Deterministischen Ordnung der Zeit?
Wenn die Zukunft der deterministischen Zeitordnung im Augenblick der Messung in die Gegenwart der Messung übergeht und das System seinen „Zukunftsstatus“ und seine „Unschärfe“ verliert (Zerfall der Wellenfunktion), und wenn das System weitere Messereignisse auf dem Weg hin zum endgültigen Eigenzustand erwarten, dann entsteht für jedes dieser Ereignisse ein singulärer Superpositionszustand, in dem sich die Zukunft n auf die Gegenwart des Ereignisses n und die Zukunft n+1 auf die Gegenwart des Ereignisses n+1 (etc.) bezieht
Somit ist es durchaus vorstellbar, dass Versuchsanordnungen realisierbar sind, welche den Eigenzustand des Systems n-seriell verändern, bevor sich der endgültige Zustand einstellt.
Ist die Anzahl der entgegengesetzt arbeitenden Detektoren (Detektoren, die gegenseitig vorhandene Information vernichten) gerade, haben wir mit einem Quantenradierer-System zu tun (Beispiel: die Zerstörung des erwarteten Interferenzmusters), ist sie ungerade, haben wir mit der „Wiederholung“ der erwarteten Ergebnisse zu tun (Beispiel: die Erhaltung des erwarteten Interferenzmusters).

Experiment-Entwurf:
Die serielle Anordnung (Kaskade) der entgegengesetzt arbeitenden Messdetektoren innerhalb eines einzigen Quantenversuchs würde den Beweis für die Richtigkeit der Konzeption der Deterministischen Ordnung der Zeit und, nebenbei, ihrer Verbindung mit den Effekten der Quantenphysik liefern.
(Bei Interesse bitte den Autor kontaktieren: info (et) zasada.info)

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Fig. 3 Der hypothetische Quantenradierer: die Funktion der Information vernichtenden „Antidetektoren“ in der 2. Reihe ist mit der Funktion des Doppelspalts mit inaktiven Spaltdetektoren vergleichbar. Die Zahl der Detektorreihen ist gerade – auf dem Bildschirm zeigt sich das Interferenzmuster. Die ψ-Funktion gilt durchgehend.

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Fig. 4 Bei der Messung, welche in der dritten Detektorreihe stattfinden würde, müssten Detektoren zum Einsatz kommen, welche der Funktion des Doppelspalts mit aktiven Spaltdetektoren entsprechen. In diesem Fall wäre die Zahl der entgegengesetzt arbeitenden Detektorreihen ungerade – das Interferenzmuster verschwände und die ψ-Funktion gälte von der letzten Detektorreihe bis zum Auslesebildschirm nicht.

Ich bedanke mich beim Helmut Wicht für den wunderbaren Rahmen und für seine Hilfsbereitschaft und ich bedanke mich bei allen, die durch ihre mehr oder weniger versteckte Zuwendung dazu beitrugen, dass meine Zeitordnung-Quantentheorie entworfen werden kann.
Ich bedanke mich auch bei denjenigen, die dazu durch ihre Ignoranz und Missgunst beitrugen – sie waren genauso wichtig oder sogar wichtiger als die Anderen…
Grüße, Maciej