Der Beweis für die deterministische Notwendigkeit des Geschehens.

von Maciej Zasada

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Fig. 1

Wenn man das eigene Geburtsereignis aus der Perspektive der aktuellen Gegenwart betrachtet, konstatiert man, dass die Zukunft dieses Ereignisses, bezogen auf seine Gegenwart, auf der Zeitachse der thermodynamischen Kausalität, in der Vergangenheit lag (mit anderen Worten: das Geburtsereignis lag in der Zukunft, solange es nicht geschehen ist. s. Fig. 1).
Die Zukunft eines Geburtsereignisses B findet auf der kausalen Zeitachse vor B statt – seine Vergangenheit danach (liegt also in der Kausalität der thermodynamischen Zukunft).
Dies impliziert die (deterministische) Notwendigkeit der Existenz der Zukunft ausschließlich und höchstens jener Ereignisse, welche tatsächlich in einer bestimmten Gegenwart stattfinden.

These:
Die Existenz der Zukunft der Ereignisse, die nicht stattfinden ist ausgeschlossen.

Beweis:
Wenn die Zukunft eines Ereignisses in seiner Vergangenheit stattfindet, kann sie nicht ungeschehen gemacht oder modifiziert werden. Alles, was Vergangenheit und Zukunft besitzt, geschieht und existiert notwendigerweise.

Die Begriffe der Zeit und der Null sind miteinander verwandt…
Neben der thermodynamisch kausalen, irreversiblen Zeit existiert offenbar eine Zeitordnung, in der die Zukunft in der Vergangenheit und die Vergangenheit in der Zukunft stattfinden, genauso, wie neben der Null als einer leeren Menge, eine Null existiert, in der alle Zahlen (Vollständigkeit aller negativen und aller positiven Zahlen: +1 und -1, +2 und -2 etc.) enthalten sind.

Veranschaulichung der Kausalitäten der Zeit:

a) Thermodynamisch: ⟨Vergangenheit / Ereignis C⟩ → ⟨Gegenwart / Ereignis B⟩ → ⟨Zukunft / Ereignis A⟩

b) Deterministisch: ⟨Ereignis C⟩ → ⟨Zukunft Ereignis B⟩ → ⟨Gegenwart Ereignis B⟩ → ⟨Ereignis B liegt in der Vergangenheit⟩ → ⟨Ereignis A⟩

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Fig. 2


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