2. Quantenkosmologie: die Einführung der Grundbegriffe.

von Maciej Zasada

In den Sätzen der Quantenkosmologie wird unsere Vorstellung von der Realität, von ihrer physikalischen Ordnung, infrage gestellt.
Das, was wir „Naturgesetz“ nennen ist demnach eine Regelmäßigkeit, die sich zwar mathematisch formalisieren lässt, die aber kaum als allgemeingültige Naturordnung gelten kann.
Unser Festklammern an der (klassischen Vorstellung der) Realität gleich folgender Analogie:
….Wenn jemand vor 1000 Jahren beschlossen hätte, seinen Familiensitz an einem Rinnsal zu bauen, das über Jahrhunderte nicht über die Ufer getreten ist, und das Haus tatsächlich Generationen beherbergen würde, ohne dass irgendetwas passierte und wenn eines Tages die Flut käme und das Haus bis an die Grundmauer zerstörte, die Versicherung behaupten würde, es sei unfair und entspräche nicht der Grundregel – die Zerstörung des Hauses sei deshalb unmöglich wahr – und wenn die Versicherung aus diesem Grund die Auszahlung der Versicherungssumme verweigern würde…………..

Die Kosmologie ordnet die Realität nach dem logischen Muster, das wir „Vernunft“ nennen. Dieses Muster muss nicht der klassischen Ordnung entsprechen, genauso wenig wie die Aufnahmeordnung auf dem digitalen Tonträger, einer analogen Aufnahmeordnung auf dem archaischen Tonband entsprechen muss.
Wir werden einerseits durch die Faktizität digitaler Tonaufnahme von ihrer Möglichkeit restlos überzeugt, andererseits erachten wir es als unvernünftig, die Möglichkeit einer parallelen Ordnung der Realität zu akzeptieren(?).
Wir behaupten: „das Rinnsal, an dessen Ufer mein Haus steht wird nie über die Ufer treten, dies ist eine Selbstverständlichkeit, dies ist ein Naturgesetz“…
Wir werden von der Wahrheit dieser Behauptung durch die Abwesenheit der Realität des Gegenteils restlos überzeugt. Doch wenn wir mit Unendlichkeiten innerhalb der Realität zu tun haben, können wir allein schon wegen des zweiten Prinzips der Thermodynamik nicht behaupten, dass die Gültigkeit einer Ordnung durch die lokale Abwesenheit der Unordnung bewiesen wäre – wir müssen vielmehr annehmen, dass die Zerstörung des Hauses dem eigentlichen Naturgesetz entspricht, denn auch dann, wenn das Haus 1000 Jahre steht, ist sein Schicksal schon im Augenblick der Errichtung besiegelt.
Warum sollten wir uns also weigern, die Gültigkeit einer neuen Vernunft zuzulassen, nur weil sie uns lokal unmöglich erscheint?

Wir etablieren folgende Grundbegriffe der Qkosmologie:
‚Parallele Ordnung der Realität‘
‚Initialquant‘
‚Raumzeitquant‘
‚Quantenrealität‘
‚Quantengravitation‘