2. Satz der Quantenkosmologie.

von Maciej Zasada

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Meiner Mama, Magdalena Kubsda-Zasada gewidmet. Heute vor 21 Jahren ist sie gestorben, die Gute.

Die Aussage des 1. Satzes der Quantenkosmologie ist eindeutig. Sie kann nicht missverstanden und (sic!) nicht bezweifelt werden. Das, was uns darin gelungen ist, ist die Formulierung eines längst überfälligen Grundsatzes der Quantenmechanik. Bereits die Väter der Quantentheorie, Max Planck und Albert Einstein, haben unabhängig voneinander erkannt, dass Licht und Energie als Quantenpakete emittiert und absorbiert werden (Einstein durch die Interpretation des Fotoelektrischen Effekts, Planck durch die Berechnung der Emissions- und Absorptionsrate der Energiestrahlung des schwarzen Körpers). Spätestens seit den Interferenz-Experimenten mit Fullerenen (Dr. M. Arndt, Institut für Experimentalphysik der Universität Wien, 2000) wissen wir sicher, dass auch harte Materie Quantencharakter besitzt [Quantencharakter in dem Sinn, dass die Beobachtung (Messvorgang) auf den physikalischen Zustand der Materie einen erheblichen Einfluss ausübt]. Der Quantencharakter der Realität ist eine unumstößliche, experimentell erwiesene Tatsache, kein „abstraktes Denkmodell“ (es ist mir deshalb nicht ganz klar, warum man in der Physik nicht mit den Quantenmodellen der Realität arbeitet – nur, weil man, wenn man es täte, mit schwerwiegenden ontologischen und nicht zuletzt kosmologischen Konsequenzen zu rechnen hätte?). Dadurch, dass der Verfasser dieses Textes nicht der Zunft der subventionierten Wissenschaftler angehört ist es ihm auch möglich (weil es ihn nichts kostet), das Problem frontal anzugehen.

Die Kohärenz als Eigenzustand der ungestörten Realität.
Wir nehmen an, dass die Realität in Quantenstufen manifest wird (s. „Die „Realität“ der gequantelten Raumzeit“) Wenn dem so ist, dann wird sie jedes Eingreifen in ihren Verlauf abrupt und nachhaltig verändern [das, was der Realität neu hinzugefügt wird, z.B. die Auslösung eines Messvorgangs in einer quantenmechanischen Versuchsanordnung, verändert die lokale Realität nachhaltig, bzw. bewirkt die Entstehung einer scharf umrissenen Lokalität (Kollaps der Wellenfunktion, Dekohärenz)]. Da die Realität hochfrequent und universell aktualisiert wird, steht sie der Beobachtung generell in der undifferenzierten Form der Superposition (der Potenzialität) zur Verfügung (die vermutliche Frequenzrate der Realität-Aktualisierung entspricht dem Wert des planckschen Wirkungsquantums oder seiner ganzzahligen Vielfachen – diese Aktualisierung besitzt gerade wegen des Wirkungsquantums h, welches die physikalische Fläche definiert, einen dimensionalen, d.h. messbaren Wert…sie bildet eine abgeschlossene („versteckte“) Dimension).

2. Satz der Quantenkosmologie.
Der universelle Eigenzustand der Realität ist die Superposition – die Überlagerung aller lokal und universell möglichen Zustände.