1. Satz der Quantenkosmologie.

von Maciej Zasada


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Meinem Vater gewidmet (heute wäre sein 74. Geburtstag)

Das, was Sie gleich lesen werden, gehört zu den wichtigsten Erkenntnissen dieses Projekts. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Erkenntnisse noch niemand vor mir auszudrücken vermochte – ihre Einfachheit und ihre Offenkundigkeit sind einfach verblüffend.

1. Satz der Quantenkosmologie
Die beobachteten Effekte der Quantenphysik haben mit dem Prozess der Aktualisierung der Realität und mit der jeweiligen Aktualität der beobachteten Eigenzustände zu tun. Sie sind nicht lokal, denn sie betreffen die Realität als Ganzes.

In der Quantenkosmologie gehen wir von der Annahme aus, dass sich die Realität in gequantel manifestiert. Die Quantenkosmologie unterscheidet sich darin gravierend von den aktuellen Interpretationen der Quantenmechanik, welche Quanteneffekte ausschließlich mit den Eigenzuständen der beobachteten Objekte in Verbindung setzen (aktuelle Interpretationen der Quantenmechanik beruhen auf den Erkenntnissen, welche den einzelnen Beobachtungsvorgängen / Messungen entspringen und betreffen ausschließlich diese).
Wir verbinden die Bedeutung der quantenmechanischen Effekte nicht mit dem Verhalten der einzelnen Objekte der Beobachtung (z.B. mit Superposition der einzelnen Photone oder der zerfallenden Teilchen), sondern wir sehen die Ursache der quantenmechanischen Effekte darin, dass die Realität als Ganzes einen Quantencharakter besitzt.
Mit anderen Worten: in der Quantenkosmologie unterscheiden wir nicht zwischen der (quantenmechanischen) Realität der einzelnen Zustände/Vorgänge und der Realität der gesamten Welt.

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