Gewitterkind: Was passiert im Nahen Osten?

von Maciej Zasada

English: The dispute over the border Polski: S...
Sie reden miteinander.
Sie versuchen sich gegenseitig zu überzeugen.
Das Gespräch findet offensichtlich auf der logischen Ebene statt, obwohl Tausende sterben.
Sie suchen nach dem besten Argument.
Sie kommunizieren ihre Grenzen, damit das Universum sie (!) respektiert.
Sie haben Angst vor dem jeweiligen Jenseits der eigenen, sich selbst auferlegten Begrenzung (ohne Grenze kein Jenseits)
Sie bauen um sich Mauer und Bunker, innerhalb derer sie leben wollen.
Sie stellen riesige Taschenlampen auf, damit sie die Dunkelheit nicht sehen, damit sie sich vor ihr fürchten können.
Marienburg – wer war schon dort?
Ich sah mir dieses „Wunder“ der mittelalterlichen Baukunst an.
Und musste furchtbar lachen…
Nicht nur, dass diese Festung nie ernsthaft belagert wurde (all die Mühe umsonst – man hat sie einfach ignoriert) – die arme, bedrohte und eingeschlossene Besatzung, die von der mächtigen Mauer herab beobachten musste, wie die Bauern im Freien ihre Felder bestellen, sich im Gras wälzen, die Sonne anbeten, im Fluss baden, in Ruhe sterben…
Wer die Mauer um sich baut, der hat den Kampf schon verloren – der ist wie ein Kind, das Angst hat vor der dunklen, feuchten Wiese und versucht im Licht der Taschenlampe zu gehen…der ist wie ein Kind, das nichts sehen will…und tatsächlich nicht sieht, dass es auf der Wiese gar keine Werwölfe gibt.

Doch um das Licht der Taschenlampe auszuschalten braucht man, o Männer, die Eier eines sechsjährigen Mädchens…