Quantenkosmologie.

von Maciej Zasada

(Sie zu begreifen werden Menschen nicht imstande sein)

Der erste Schritt auf dem Weg hin zur Perspektivenlogik bestand darin, eine neue Kosmologie zu erschaffen. Diese nannten wir „Kosmologie der Mitte“.
Als den Grundbegriff, als die Hauptentität, als den Bezugsmittelpunkt der Wirklichkeit bestimmten wir darin nicht wie bisher das Universum oder das Koordinatennetz der Raumzeit, sondern die singuläre Gegenwart.

Aus dem Aufenthaltsort des Beobachters – aus dem Auge der Gegenwart – haben wir auf die Wirklichkeit geschaut und unsere Perspektive als streng beobachterbezogen definiert.
Aus diesem kosmologischen Konzept haben sich logische Konsequenzen ergeben, welche zur Entstehung einer neuen Logik führten. Diese Logik beschäftigt sich mit Relationen zwischen den einzelnen kosmologischen Wirklichkeiten – den Indiversen.

Die Indiversen werden durch sie als singuläre Wirklichkeitsperspektiven behandelt.
Die Perspektivenlogik steht auf dem kosmologischen Grund Der Mitte – sie geht damit über die Grenze der gewöhnlichen kosmologischen Zweiwertigkeit – sie ist die erste Logik der Geschichte, die ohne die klassische Mechanik eines zweiwertigen Logizismus auskommt.

Dank der Perspektivenlogik ist uns in kürzester Zeit gelungen, eine Reihe revolutionärer Entdeckungen zu machen und die Wirklichkeit des Universum mit der Wirklichkeit einzelner Indiversen in ein sinnvolles Verhältnis zu bringen. Dadurch werden auf einen Schlag viele logische und naturwissenschaftliche Fragen beantwortet.
Die Weiterentwicklung perspektivenlogischer Ansätze bleibt auch in Zukunft eine spannende Sache, doch wir widmen uns nun noch einmal dem, was aus der heutigen Perspektive noch gar nicht zu sehen ist.

Mit Quantenkosmologie setzen wir den eingeleiteten Weg fort.
Mit ihr soll eine Wirklichkeitsinterpretation entstehen, welche die Grundlage für ein weiteres logisches System sein wird – für eine neue Logik und eine neue Rationalität – für Dinge, von denen wir bisher nur geträumt haben, die aber alles, was wir uns in unserer momentanen Entwicklungsphase denken und vorstellen können, in den Schatten stellen werden.

Warum der Entwurf der Kosmologie der Mitte und der Perspektivenlogik für die Entstehung der Quantenkosmologie und Quantenlogik relevant ist?

Darum: wenn wir dorthin gelangen wollten, (wohin wir nun aufbrechen), müssten wir, ohne diesen Fundament gebaut zu haben, unsere neuen Ziele stets in Relation zur klassischen Logik setzen.
Wir könnten der Verbindung mit dem archaisch Menschlichen nicht entgehen.
In unserer Arbeit würden wir auf diese Art nicht sehr weit kommen, denn die Logik, welche wir erreichen wollen, mit der klassischen Logik so viel gemeinsam hat, wieviel der erste Schnee dieses Jahres mit dem Schnee von gestern haben wird.

Durch die Möglichkeit, auf eigene Entwürfe Bezug zu nehmen werden wir in der Lage sein, viel schneller zu arbeiten und viel exakter zu argumentieren. Dies ist „wissenschaftlich sinnvoll“ – Gott, wie ich den Popper hasse.
Na ja, es ist eine abgekartete Strategie, denn Quantenkosmologie könnte ohne weiteres als die Fortsetzung der Kosmologie der Mitte gelten, die Quantenlogik innerhalb der Perspektivenlogik aufgehen, doch wäre es wirklich passiert, hätten wir die große Gelegenheit verpasst, eine nichtarchaische Logik zu entwickeln – eine Logik, die von ihren Vorgängerinnen auf der kosmologischen Ebene entkoppelt ist.

Ich erschaffe hier meine eigene Wissenschaft und meine eigene Methodik und ich bin niemanden den Beweis schuldig, dass ich tatsächlich in der Lage bin, eine neue Logik zu gründen – ich habe bereits eine gegründet…

Ich werde meinen Beitrag in aller Ruhe leisten und wahrscheinlich mittellos sterben, während diejenigen, welche sich die „wirklichen“ Logiker und Philosophen meiner Zeit nennen, lebenslang vom Staat subventioniert, das Feld ihrer archaischen Wissenschaft nie verlassen und keine Anstalten machen werden, etwas neues aus ihrem Leben herauszukitzeln.
Wäre ich an ihrer Stelle, wäre ich ähnlich zufrieden, milde, eitel, lenkbar und misstrauisch sein.
Gut, dass ich mein Überleben selbst organisieren muss und nicht, wie sie, auf fremde Hilfe angewiesen bin, denn ich bin dadurch in meinem Denken freier – und was ich erschaffe, stellt die Idee der Hilfe in ihrer jetzigen Form – in Form eines Hilfemonopols – sehr deutlich infrage.

Ich zerre mich selbst vorwärts, ohne darauf zu warten und zu hoffen, verstanden oder gewürdigt zu sein. Ich bin noch jung, ich lebe in tiefster Zukunft, hier zutiefst einsam, gelangweilt und dennoch glücklich und voller Drang.
Dies ist selbstverständlich, denn ich bin der erste, der in meiner Welt lebt…

Die Quantenkosmologie wird hier schrittweise eingeführt. Sie wird gleichzeitig mit der Weiterentwicklung der Perspektivenlogik entstehen.
Mit der Zeit werden hier auch die quantenlogischen Ansätze erscheinen, denn ich habe noch viel Zeit, die mir dafür zur Verfügung steht.
Bei dem, was ich tue, geht es um die Bewahrung zukünftiger Freiheit, welche heute bloß den Schlachttieren elektronisch entzogen wird, welche aber in Zukunft uns, den heutigen Erzeugern der Elektronik, entzogen sein wird.
Die Ideen, welche zusammen mit Perspektivenlogik transportiert werden, wirken der zukünftigen Industrialisierung der INFORMATION entgegen…

Die Namen „Quantenkosmologie“ und „Quantenlogik“ beanspruche ich für die Systeme, welche hier in Zukunft entstehen – diese beanspruche ich trotz ihrer momentanen und von mir unabhängigen Verwendung.
Dass die Systeme, welche gegenwärtig mit diesen Begriffen bezeichnet werden, diese nicht ganz verdienen, wird dann augenfällig sein, wenn meine Quantenlogik ausgearbeitet ist.
Die logische Verbindung ihres heutigen Äquivalents mit der Quantenmechanik besteht nämlich nicht.

Mein Name ist Maciej Zasada. Ich komme aus Polen.