These.

von Maciej Zasada

6.1.1 These:

Innerhalb des Doppelspaltexperiments gelten die beteiligten Systeme füreinander im logischen Sinne sowohl als Beobachter als auch als Objekte der Beobachtung.
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6.1.1.1 Behauptung 1.

Die Wirklichkeit (auch die des Doppelspaltexperiments) ist zusammengesetzt aus mehreren, aufeinander bezogenen Perspektiven.

6.1.1.2 Behauptung 2.

Die logischen Beziehungen zwischen den Perspektiven der Wirklichkeit formal sichtbar zu machen ist mit den Mitteln der Perspektivenlogik einfach.

6.1.1.3 Behauptung 3.

Die Syntax der Perspektivenlogik, in Verbindung mit der Syntax klassischer Logik reicht aus, um die Wirklichkeit (des DSE) vollständig zu beschreiben.

6.1.1.4 Behauptung 4.

Jedes logische System (auch die logische Deutung eines physikalischen Experiments), das hinreichend mächtig ist, um die Wirklichkeit zu beschreiben, beschreibt gleichermaßen die Wirklichkeit wie sich selbst.

Daraus resultierende Selbstbezüglichkeit ist kein Kardinalfehler der Beschreibungslogik – die Selbstbezüglichkeit der Wirklichkeitsbeschreibung ist unvermeidlich, denn in jeder Wirklichkeitsbeschreibung beschreibt sich die Wirklichkeit selbst.

Konsequenz der 4. Behauptung – die Entstehung des Kalküls der LP:
Aus der 4. Behauptung leitet sich unsere Berechtigung zum logischen Handeln.
Das Kalkül der Perspektivenlogik entsteht in dem Augenblick, in dem die Wirklichkeit des Doppelspaltexperiments, als eines wirklichkeitsexplizierenden Versuchs, logisch vollständig beschrieben wird.
Wir wissen nun, wohin die Reise geht.

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