Calculus (1)

von Maciej Zasada


Hier wird gleichsam das Doppelspaltexperiment neu gedeutet und das Kalkül der Perspektivenlogik erschaffen.

Das Kalkül eines logischen Systems hat eine mechanische Funktion zu erfüllen, welche mit der Funktion des Hammermechanismus eines Flügels vergleichbar ist.
Ein wohljustierter Hammermechanismus ist die logische Voraussetzung für mechanisch perfekt funktionierendes, dynamisch ansprechbares Instrument.

Keyboard of a grand piano manufactured by the ...

(Photo credit: Wikipedia)

Das Kalkül eines logischen Systems sollte eine Art sublimierter Einfachheit auszeichnen, welche der Einfachheit eines Steinways ähnelte.
Es wäre ein Fehler zu glauben, man könne, indem man den Mechanismus eines Flügels richten lässt, dem Instrument die richtige Tonhöhe geben, wie es ein Fehler wäre zu erwarten, ein logisches Kalkül müsste die gesamte, aus ihm hervorgehende Logik in sich enthalten.
Niemand käme auf die Idee zu behaupten, ein mechanisch perfekt funktionierender Flügel sei die Garantie einer genialen Performance. Dazu bedarf es noch eines fähigen Pianisten.
Sowohl das musikalische, wie das logische Instrument sind jedoch Werkzeuge, welche die Möglichkeit einer perfekten Aufführung in dem Sinne erhöhen, indem diese erst durch sie in vollem Umfang vollbracht werden kann.

Erster Satz der LP:
Das Kalkül der Perspektivenlogik ist einfach.

Es wird hier mit dem Ziel entworfen, eine höchst komplexe Realität des Doppelspaltexperiments (DSE) zu deuten.

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