Worum geht es?

von Maciej Zasada

Die Perspektivenlogik ist imstande mit dem Widerspruch klassischer Antinomien zu umgehen.
Diese Paradoxien verunsichern seit Jahrtausenden den klaren, von der Eindeutigkeit geprägten Verstand. Im Rahmen meines Modells schlage ich ihre Lösungen vor, doch es ist nicht alles – in diesem Rahmen stelle ich auch mehrere Thesen und Beweise vor, die über die Grenzen heutiger Logik hinausgehen.
Dies ist nicht wenig.
Dies ist nicht wenig besonders für diejenigen, welche sich für die Lösung logischer Probleme gar nicht interessieren, also für alle Menschen, die ich kenne.

Jeder Mensch wendet eine Logik an. Eine mehr oder minder wirksame Logik ist in unserem Alltag vollständig integriert. Meine Ideen mögen aus diesem Grund sinnlos erscheinen – im Alltag existiert für sie scheinbar keine sinnvolle Anwendung.
Doch auch wenn Einsteins Physik im Alltag nicht notwendig sinnvoll erscheint (denn um Alltag zu beschreiben Newtons Gesetze völlig ausreichen), so ist die moderne Welt ohne sie undenkbar.

Ich denke, dass diese Welt bald undenkbar sein wird – unsere Welt – die Welt, in der im guten Glauben Auge um Auge, Zahn um Zahn ausgeschlagen werden, die Welt, in der die logische Erweiterung des kategorischen Imperativs gilt: …doch wenn dir Leid angetan wird, zahle es deinen Peinigern mit gleicher Münze zurück…und nicht zu knapp – die Welt beleidigter Tugend und erpresster Dankbarkeit.
Und welche Welt soll dieser folgen?
Das wird sich zeigen – es stecken jedenfalls mehrere Embryos in den Startlöchern.
Eins scheint sicher zu sein – die Zeit für den Wechsel ist reif und eine neue Logik ist die Voraussetzung für die Einleitung der Geburtswehen.

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